Auf einen Klick |
|
Schließfach mieten im: |
|
|
| Aktueller Stand an der NBS | Angebot Schuljahr 2011/2012 | ||
| Alle Informationen zum aktuellen Stand des Ganztagsangebotes an der NBS finden Sie: HIER | Die Angebote für das Schuljahr 2011/2012
|
Weiterentwicklung der Oswald-von-Nell-Breuning-Schule
Auf der Grundlage des Schulprogramms setzt die Oswald-von-Nell-Breuning-Schule ihren erfolgreichen Weg als reformorientierte Schule für alle Schülerinnen und Schüler in der Mittelstufe fort.
Zur Verwirklichung der allgemeinen und schulinternen Zielsetzung ergänzt die Schule den Pflichtunterricht durch ein anspruchsvolles, z.T. verpflichtendes, z.T. freiwilliges Angebot und stellt darüber hinaus eine bedarfsgerechte Betreuung für diejenigen Schülerinnen und Schüler sicher, die dieses Angebot nachfragen.
Die Schule entwickelt sich zu diesem Zwecke zu einer gebundenen Ganztagsschule. Ein entsprechender Antrag wurde nach Zustimmung aller Gremien im Jahre 2004 an den Schulträger, den Kreis Offenbach, gestellt.
Der folgende projektierte Entwicklungsrahmen ist Bestandteil des Antrages:
Die Schule erarbeitet ein Konzept für diese zusätzlichen Angebote/ Maßnahmen mit folgenden Zielsetzungen:
Organisatorische Rahmenbedingungen:
- Unterricht und Zusatzangebote finden täglich in einem 9-stündigen Zeitraster, freitags siebenstündig statt. Hinzu kommen Pausen und Mittagspausen, letztere minimal 60 Minuten, vormittags sind maximal 5 Schulstunden Unterricht.
- Das arrondierende Betreuungsangebot beginnt um 7.30 Uhr und endet um 16.30 Uhr, freitags um 15.00 Uhr.
- Der Tagesablauf wird möglichst in rhythmisierter Form organisiert.
Personelle Rahmenbedingungen:
- Die Verantwortung für den Erziehungsprozess liegt in den Händen der ausgebildeten Lehrkräfte.
- Sozialpädagogisch/- psychologisch ausgebildete Kräfte unterstützen den Erziehungsprozess.
- Betreuungsaufgaben werden in der Regel nicht von Lehrkräften durchgeführt.
- Der Einsatz der Lehrkräfte erfolgt unter der Zielsetzung eines zweimaligen Nachmittagseinsatzes als Obergrenze. Es sind möglichst 3 halbe Tage freizuhalten.
Materielle Rahmenbedingungen:
- Jede Lehrkraft erhält einen persönlichen Schreibtisch mit PC in einem nur für das Erziehungspersonal zugänglichen Raum (Stützpunke).
- Weitere Räumlichkeiten für den Freizeit- und Übungszeitbereich der Schülerinnen und Schüler sind einzurichten.
Pädagogischer Konsens (Auszug):
Die Oswald-von-Nell-Breuning-Schule ist eine Schule
- für alle jungen Menschen von 10-16 Jahre und fühlt sich für alle bis zum Schulabschluss dauerhaft verantwortlich. Eine ausgewogene Schüler-population im Sinne einer repräsentativen Widerspiegelung der bildungs-mäßigen und sozialen Struktur des derzeitigen Einzugsgebietes ist hierzu Voraussetzung.
- für diejenigen jungen Menschen, die eine gymnasiale Oberstufe besuchen können.
- die sich um individuelle Förderung und Forderung aller bemüht.
- die sich mit den veränderten gesellschaftlichen und individuellen Ansprüchen dauerhaft auseinandersetzt und sie in der schulischen Wirklichkeit annimmt.
- die sich um weltoffene Ausrichtung ihrer Schülerinnen und Schüler bemüht und dazu die fachlichen und persönlichkeitsbildenden Grundlagen vermittelt.
Der Beschluss der schulischen Gremien fokussiert auf der Grundlage internationaler Bildungsforschung folgende Maßnahmen, Erwartungen und Zielsetzungen:
- Bildung, nicht nur Ausbildung, muss als zentrale gesellschaftliche Zukunftsaufgabe anerkannt sein.
- Bildung findet in Elternhaus, Schule, Institutionen und Freizeit gelenkt und ungelenkt statt.
- Eine Ganztagsschule definiert den Bildungsprozess per se als einheitliche Tagesaufgabe.
- Äußere Zeichen einer GTS Oswald-von-Nell-Breuning-Schule sind
5-stündiger Vormittagsunterricht.
organisatorische Abstimmung des Nachmittagsangebotes mit den Institutionen in der Stadt.
intensive Elternmitarbeit.
Wir gehen davon aus, dass Schülerinnen und Schüler im allgemeinbildenden Schulwesen der Mittelstufe
- nur ansatzweise über eine (fundierte) Analyse ihrer Interessen- und Fähigkeitssituation verfügen,
- in allen Bildungsgängen weitergehende Fähigkeiten besitzen als die administrativen Lernvorgaben und die künftigen landesweiten Überprüfungen abverlangen, bezogen
Daraus ergeben sich für das Ganztagsprogramm der OvNBS folgende Strukturebenen:
1. Profilierung mit Neigungsverstärkungen und Fachvertiefungen (Bili, Nawi, Darstellendes Spiel, Sport, Musik, lehrplanbezogene Zusatzangebote)
2. Orientierungsangebote aus allen Wissensbereichen (verpflichtende Teilnahme)
3. Basics (PC-Arbeit, Kommunikationstechniken etc.)
4. Allgemeine Übungszeiten
5. Übungszeiten zur Klärung von Fachproblemen
6. Bereitstellung von freiwillig zu wählenden Betreuungsangeboten
Dies könnte zu folgenden Verteilungen führen (5./6. Jahrgang beispielhaft ausgeführt, 7. bis 10. Jahrgang thematisch verkürzt):
| Jahrgang | Aufgabengebiete | Strukturebene |
5 |
„Wer bin ich?“ Wer bin ich, alle meine Stärken Kommunikationstechniken - Körpersprache - Sprechtechnik PC Kenntnisse Musik AG-s Bili AG Austausch AG Ungarn Allgemeine Übungszeiten Übungszeiten zur Klärung von Fachproblemen Bereitstellung von freiwillig zu wählenden Betreuungsangeboten 2. Fremdsprache, additiv und fakultativ zu Englisch Chinesisch |
|
| 6 |
„Meine künstlerischen Aspekte“
Künstlerisch - musische Erziehung - Museen, Kunst in Rödermark - Praxis: Plastik, Töpferei Musik AGs Bili, fakultativ im Pflichtprogramm Austausch AG Ungarn Allgemeine Übungszeiten Übungszeiten zur Klärung von Fachproblemen Bereitstellung von freiwillig zu wählenden Betreuungsangeboten |
2/3 1 1 1 4 5 6 |
7 |
„Die kleine Naturforscherin und Technikerin“ (auch in der männlichen Form!) | |
8 |
„Moderne Kommunikationstechniken“
|
|
9 |
„Kommunikation und Präsentation“
|
|
10 |
„Wie wird Politik gemacht?“ |
Das Konzept unterliegt im Prozess der Erstellung gegebenenfalls Änderungen.
Der Einstieg in die Umsetzung der Maßnahmen begann am 1.8.2004.
Ab dem 1.8.2008 ist die Schule offiziell in die ersten Stufe des Programms „Ganztagsschule nach Maß“ aufgenommen worden, als Schule mit so genannter „Pädagogischen Mittagsbetreuung“.
Die schrittweise Verwirklichung der von der Schule beschlossenen Maßnahmen geht mit einer möglichst parallelen Erfüllung der personellen und materiellen Rahmenbedingungen einher. Ungleichzeitigkeiten sind in einem gewissen Rahmen tolerabel.