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Wie in den vergangenen Jahren auch fanden am Ende des Schuljahres, am 30.Juni 2010, die Waldspiele für den Jahrgang 6 statt. Im Rahmen eines Wettbewerbes, bei dem die Schülerinnen und Schüler in Kleingruppen antraten, mussten die einzelnen Gruppen verschiedene Stationen im Wald ablaufen. Dort wurden unterschiedliche Fähigkeiten und Fertigkeiten meist spielerisch überprüft.
Neben Fachwissen waren an den einzelnen Stationen auch sensorische Fähigkeiten und Geschicklichkeit gefragt. Alleine durch Tasten mussten die Schüler und Schülerinnen in Fühlkisten erkennen, welche Gegenstände des Waldes sich in den Kisten verbargen. Bei der Station „Was gehört nicht in den Wald?“ war es die Aufgabe, an einem definierten Wegabschnitt genau hinschauen, um die kleinen versteckten Gegenstände zu entdecken. Auch beim Zählen der Jahresringe zur Altersbestimmung eines Baumes waren Genauigkeit und Sorgfalt erforderlich, um das Alter auf das Jahr genau zu bestimmen. Die Station „Tierspuren“ wurde wie schon im vergangenen Jahr um eine sensorische Aufgabe erweitert. Neben dem Zuordnen von Spuren zu den entsprechenden Tieren, hatten die Schülerinnen und Schüler die Aufgabe, Tierstimmen zu erkennen.
Geschicklichkeit war gefragt, wenn es darum ging, in kürzester Zeit mit einer Säge einen Baumstamm durchzusägen. Um diese Aufgabe in kurzer Zeit bewältigen zu können, war Teamarbeit von je zwei Teilnehmern erforderlich.
Geschwindigkeit in Verbindung mit Artenkenntnis war an der Station „Wer bin ich“ die Voraussetzung, um möglichst viele Punkte zu erhalten. Wer die wenigsten Informationen im Rahmen einer Geschichte benötigte, um das dargestellte Tier zu erraten, erhielt die höchste Punktzahl.
An anderen Stationen wurden auch Kenntnisse aus dem Unterricht in den Wettbewerb einbezogen. In einem Spiel, in dem das Würfelglück über die zu beantwortenden Fragen entschied, konnten die Sechstklässler ihre Kenntnisse über das Ökosystem Wald einbringen. „Welche Frucht passt welchem Baum?“ Durch Zuordnung entsprechender Auswahlkarten konnten an dieser Station Punkte erarbeitet werden.
Herr Ackermann und Nicolai Schleinkofer, ein Abiturient der NBS des Jahrganges 2009, sorgten dafür, dass es nicht zu theoretisch wurde. Herr Schmitt selbst, der die Waldjugendspiele der NBS schon seit vielen Jahren regelmäßig unterstützt, konnte aus gesundheitlichen Gründen diesmal nicht teilnehmen.
Dennoch stellte er wie in den vergangenen Jahren auch einen Teil seiner umfangreichen Präparate Sammlung zur Verfügung. An dieser Station konnten die Schülerinnen und Schüler ihr Wissen über die Tiere des Waldes und ihre Spuren einbringen, hatten aber auch Gelegenheit durch die Informationen von Herrn Ackerman und Herrn Schleinkofer, ihr Wissen zu erweitern.
Erneut konnten wir Werner Weber vom NABU für die Teilnahme an den Waldjugendspielen gewinnen. Er gestaltete zusammen mit Marco Rink (ebenfalls NABU) mit Hilfe von eigenen Präparaten die Station „Vögel und andere Waldbewohner“. Nach einer kurzen Information mussten die Schülerinnen und Schüler aus möglichen Vorschlägen die richtige Antwort auswählen. Wer also den Ausführungen von Herrn Weber gut zugehört und seine mitgebrachten Exponate gut beobachtet hatte, konnte diese Fragen ohne Mühe beantworten, auch wenn die Themen nicht im Unterricht behandelt wurden.
Die Waldjugendspiele wurden vom Fachbereich Biologie unter Mithilfe des Forstamtes Langen geplant und gestaltet.
Frau Husermann und Herr Bangert betreuten die Station „Hirschparcours“. In dieser Station galt es mit einem Hirschgeweih einen Baumslalom in möglichst kurzer Zeit zu durchlaufen. Einige Schülerinnen und Schüler hatten so viel Spaß an dieser Station, dass sie sie mehrmals besuchten.
Die folgenden Schülerinnen und Schüler gewannen den Wettbewerb:
1.Platz mit 101 Punkten:
Carolin Engel, Jannis Heckwolf, Melissa Horn, Alischa Krauß, Tobias Wald (6a)
1.Platz mit 101 Punkten:
Benni Albert, Jaqueline Kraus, Rahel Sauer, Ronja Spindler, Tina Wenz (6c)
1.Platz mit 101 Punkten:
Orlandeo Bassendowski, Stella Bölke, Lasse Schallmayer,Vanessa Schwarzkopf, Fatima Zarrouri (6g)
Ulrike Stiehl-Wege






