Auf einen Klick |
|
Schließfach mieten im: |
|
|
In der heutigen Zeit gehört AIDS zu einer der häufigsten Todesursachen auf der ganzen Welt, obwohl die Krankheit noch nicht lange bekannt ist. Im Jahr 2006 starben etwa 3,1 Millionen Menschen weltweit an den Folgen einer HIV-Infektion. Derzeit leben in Deutschland etwa
63 000 Menschen, die an AIDS erkrankt sind, wobei in jüngster Zeit die Zahl der Neu-Infektionen mit ca. 2000 pro Jahr in Deutschland mehr oder weniger konstant bleibt.
AIDS ist die Abkürzung für „Aquired Immune Deficiency Syndrome“ und bedeutet übersetzt „Erworbene Schwäche des Immunsystems“.
HIV steht für „Humanes ImmundefektVirus“. Nach heutigem Wissensstand ist eine HIV-Erkrankung nicht heilbar, auch wenn durch regelmäßige Medikamenteneinnahme die Lebenserwartung deutlich gesteigert werden kann.
Wer mit HIV infiziert ist, kann - auch ohne Wissen um die eigene Infektionen - andere Personen anstecken.
Seit drei Jahren veranstaltet der Fachbereich Biologie in Zusammenarbeit mit der AIDS-Beratungsstelle Offenbach und dem Gesundheitsamt einen AIDS-Tag für den gesamten Jahrgang 10 und die Abgänger des Jahrganges 9.
Die Schülerinnen und Schüler durchlaufen an diesem Tag viele Stationen, die sich alle mit unterschiedlichen Schwerpunkten des Themas AIDS befassen.
Die Vertiefung des Wissensstandes über Ansteckungsrisiken und Schutzmöglichkeiten ist eines der wesentlichen Ziele dieses Tages. Dabei sollen die Schülerinnen und Schüler motiviert werden, in Risikosituationen Kondome zu benutzen. Besonders interessant wird das Gespräch mit infizierten Personen empfunden, die von der AIDS-Beratungsstelle vermittelt werden. Gerade in dieser Station können die Schülerinnen und Schüler erleben, wie Betroffene ohne Diskriminierung und Ausgrenzung unterstützt werden können.