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Studienfahrt des 11. Jahrgangs nach Weimar vom 18. -20. März 2009

Im September 2008 begannen die Vorbereitungen zur Fahrt. Die Schülerinnen und Schüler konnten sich zu verschiedenen Themen eintragen, zu denen sie nach der Fahrt in Gruppen eine Präsentation erstellen und zeigen sollten.

Mögliche Themen waren zum Beispiel Goethe und die Frauen, Schiller in Weimar, Literatur der Klassik, aber auch aus dem Bereich der Musik (z. B. Liszt und Wagner in Weimar), der Kunst (Jugendstil, Bauhaus) und der Geschichte. Beim letztgenannten gab es den Schwerpunkt Buchenwald. Eine Gruppe konnte eine Videoreportage zum Aufenthalt in Weimar drehen.

Vor und während der Fahrt gab es Gelegenheit, speziell zu dem eigenen Thema zu recherchieren. In der Bibliothek wurde ein so genannter Handapparat eingerichtet, der Präsenzbücher und Fotokopien aus Zeitschriften, aber auch Angaben zur Recherche im Internet enthielt. Vor der Fahrt gaben die Schülerinnen und Schüler einen Projektplan zu ihrem Thema ab.

Am 18. März 2009 erreichten wir mittags Weimar. Nachmittags gab es bereits Stadtführungen und Besuche in den Wohnhäusern von Goethe und Schiller. Einige Schülerinnen und Schüler konnten zudem die Anna-Amalia-Bibliothek besichtigen. Der Eintritt ist stark eingeschränkt, sodass diese Möglichkeit etwas Besonderes darstellt. Abends trafen sich einige Schülerinnen, Schüler und Lehrer zum Theaterbesuch.

Auch am Donnerstag nutzten die Schülerinnen und Schüler die Stadtführungen, um weitere Informationen zu ihren Themen zu sammeln. Nachmittags konnten sie dann selbstständig weiter recherchieren. Am Abend wurde, wie auch am Abend zuvor, eine Filmvorführung in der Jugendherberge angeboten. Gezeigt wurden eine Biographie Schillers und die Verfilmung von Kabale und Liebe.

Freitags morgens verließen wir die Jugendherberge mit Ziel Buchenwald. Das ehemalige Konzentrationslager liegt auf einer Anhöhe unweit der Stadt. Dort angekommen hatten wir die Möglichkeit, einen Kurzfilm zum Lager und seiner Geschichte zu sehen. Anschließend konnten alle Schülerinnen und Schüler mit einem Audioguide ausgestattet selbstständig und dem eigenen Interesse nach das Gelände erkunden. Vor allem das Museum/ Informationszentrum im hinteren Lagerbereich war sehr aufschlussreich, aber auch bedrückend.

Zu Fuß ging es die Zeitschneise zurück nach Ettersberg. Diesen Weg nutzen viele Weimarer Bürger in entgegengesetzter Richtung vor Errichtung des Konzentrationslagers auf dem Sonntagsausflug zum Bärengehege, das dort oben untergebracht war. Auf unserem Schweigemarsch hinunter hatten die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, das Gesehene und Erlebte im KZ zu verarbeiten.

An der Ettersburg warteten die Busse auf uns, die uns wieder nach Hause brachten. Auf der Rückfahrt konnten die Schülerinnen und Schüler den Projektplan zu ihren Themen überarbeiten, diese wurden dann eingesammelt. Am Abend waren wir wieder in Rödermark.

Zurück an der Nell-Breuning-Schule wurde dann an der Präsentation weitergearbeitet, die erste schriftliche Fassung Anfang April abgegeben.

Nach der Generalprobe am 25. Mai war es dann am 27. Mai soweit: Die Präsentation der Themen vor der Jahrgangselternschaft bildete den Höhepunkt der Studienfahrt. Danach erhielt jede/r Schüler/in ein Zertifikat zur Präsentation, das die erbrachte Leistung zeigte.

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